Wer ist Micha Madhava?
Hinter dieser Arbeit steht ein eigenständiges Theoriemodell zur Entstehung subjektiver Wirklichkeit. Die NEURO-Buddy-Methode ist seine praktische Form: ein Ansatz, der nicht fragt, wie Zustände verschwinden, sondern warum sie entstehen – und was das über die innere Architektur eines Menschen sagt.
In der Begleitung arbeite ich mit Menschen mit Folgen von Entwicklungstrauma und Bindungstrauma – sichtbar als Überforderung, Nähe-Distanz-Konflikte oder ein dauerhaft alarmiertes Nervensystem. Die Grundpfeiler sind Learning Love, Somatic Experiencing (SE), Internal Family Systems (IFS) und NI Neurosystemische Integration®. Daraus ist die NEURO-Buddy-Methode entstanden – ein Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, Zustände des Nervensystems zu verstehen und durch Selbstmitgefühl den Herausforderungen des Lebens zu begegnen. Ziel ist mehr innere Sicherheit, stimmige Grenzen und authentische Verbindung.
Und jetzt möchtest verständlicherweise wissen, was mich dazu befähigt, dich zu begleiten?
Vom Vermeiden zum Fühlen
Lange Zeit war ich ein Experte im Verstecken, im Vermeiden und in der Verweigerung. Verweigerung, mich wirklich auf den Prozess einzulassen – Angst, Scham, Schmerz, Wut und meine Verletzlichkeit zu fühlen. Ich kenne dysfunktionale Liebesbeziehungen aus nächster Nähe – voller Drama, Vorwürfe und Grenzverletzungen.
Warum? Weil ich den größten Teil meines Lebens unbewusst in Überlebensstrategien gefangen war, die verzweifelt versuchten, meine Verletzlichkeit zu schützen, indem sie ihr auswichen. Ein Leben ohne Stress, Angst und Scham war für mich lange unvorstellbar.
Ich kenne die vielen Gesichter von Selbstmitleid, Opferhaltung und Betäubung. Ich weiß, wie sich tiefe Sinnlosigkeit anfühlt, wenn die innere Stimme flüstert: „Wir halten das nicht mehr aus. Lass uns auschecken.“
Und ich kenne das Misstrauen. Die innere Frage, die nie verstummte:
Bin ich bei dir sicher?
Wirst du mich enttäuschen?
Kannst du mir wirklich helfen?
Dieses Misstrauen hat mich gezwungen, alle Methoden und Lehrer zu hinterfragen. So sehr, dass ich mehr Ausbildungen abbrach als abschloss. Doch genau dieser Drang hat mir eine Klarheit geschenkt: Heilung muss über das Nervensystem gehen.
Dein Zweifel ist mir vertraut. Ich kenne ihn, ich verstehe ihn, und ich heiße ihn willkommen.
Der Wendepunkt – Liebevolle Ersatzeltern
Mein Durchbruch kam erst durch Lehrer, die mir etwas spiegeln konnten, das ich durch Scham und Angst nicht sehen konnte: Ich bin liebenswert.
Krishnananda und Amana Trobe, die Gründer des Learning Love Instituts, zeigten mir zum ersten Mal, wie sich eine sichere, vertrauensvolle Beziehung anfühlt. Sie halfen mir, meine Strategien zu erkennen, sie wohlwollend zu betrachten und Schritt für Schritt zu integrieren.

Im Learning Love geht es nicht um Prüfungen oder Bewertung. Es geht darum, Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen – und auf der anderen Seite mit Reife und einem offenen Herzen wieder aufzutauchen.
Viele Jahre lang wollte ich nichts mehr, als Learning Love Teacher zu werden. Doch erst, als ich diesen Wunsch losließ, ja sogar vergaß und aufhörte, die Welt für meinen verletzten inneren Jungen retten zu wollen, sagten Krish und Amana zu mir: „Jetzt bist du bereit.“
Heute bin ich hier, um dir dieses Geschenk weiterzugeben: Den Weg, durch die Verkrustungen von Trauma hindurch deine Essenz wiederzufinden und erblühen zu lassen.
Tiefe und Wissenschaft verbinden
Meine Reise führte mich nicht nur zu meinen Lehrern, sondern auch tief in die Welt der Traumatologie, Neurowissenschaft und Neurobiologie.
Das Geschenk von Krish und Amana war der Anfang eines nie endenden Forschungsweges. Seitdem folge ich meinem Drang, den Menschen in seiner Tiefe zu verstehen:
Warum fühlen wir, was wir fühlen?
Wie lassen sich alte Verstrickungen integrieren und transformieren?
Heute kenne ich Antworten, die Sinn ergeben – im Leben, im Nervensystem, in Beziehungen. Und diesen Weg biete ich dir an.
Häufig werde ich gefragt, was der Name Madhava bedeutet und warum ich diesen Namen trage. Das ist eine etwas längere Geschichte, der ich HIER ausreichend Raum gegeben habe.
Schlüsseltheorien und Ausbildung

Stephen Porges (Polyvagal-Theorie)
Stephen hat mich gelehrt, die Zustände des autonomen Nervensystems präzise zu erkennen und zu verstehen. Diese Theorie bildet die Grundlage für mein heutiges Verständnis von Sicherheit und Verbindung.
Er ist für mich weit mehr als ein Wissenschaftler – er verkörpert eine seltene Mischung aus Klarheit, Demut und menschlicher Wärme. Seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge mit Sanftheit zu vermitteln, hat mir gezeigt, wie Wissenschaft und Mitgefühl Hand in Hand gehen können – und dass auch ich auf diese Weise wirken möchte.
Internal Family Systems (IFS) nach Dick Schwartz
IFS hat mir einen strukturierten und zugleich tief mitfühlenden Weg eröffnet, um mit verletzten inneren Anteilen in Dialog zu treten. Ich habe gelernt, dass selbst die Anteile, die wir lange ablehnen, eine wichtige Funktion haben. Dick Schwartz hat mir gezeigt, wie wir diese inneren Stimmen mit Respekt und Freundlichkeit willkommen heißen und so echte Integration ermöglichen.

Deb Dana
Deb hat mir gezeigt, wie wir nicht nur theoretisch, sondern praktisch mit unserem autonomen Nervensystem in Kontakt treten können. Sie hat mir vermittelt, dass Sicherheit kein abstrakter Zustand ist, sondern ein fühlbares Erleben, das wir kultivieren können. Besonders prägend war, wie sie die Polyvagal-Theorie in einfache, gut anwendbare Schritte übersetzt – so, dass selbst komplexe innere Zustände verstehbar und veränderbar werden.
Dami Charf
Damis körperorientierte Arbeit mit Trauma hat mein Verständnis für somatische Prozesse grundlegend vertieft. Sie hat mir gezeigt, dass tiefgreifende Veränderung nicht nur im Kopf, sondern vor allem im Körper stattfindet – und dass wir lernen können, den feinen Signalen des Körpers zuzuhören. Ihre pragmatische und gleichzeitig zutiefst menschliche Art hat meine eigene Praxis geerdet und verfeinert.
„Dein Leben ist dein Meisterstück und niemand kann es für dich leben.„ Dami
Verena König
Die Ausbildung – Coach für NI neurosystemische Integration® – bei Verena war ein weiterer Meilenstein. Sie hat mein vorhandenes Verständnis nicht nur vertieft und präzisiert, sondern durch ihren großen Erfahrungsschatz wichtige Facetten in einer neuen Spannweite sichtbar gemacht.
Besonders verbunden fühle ich mich mit ihrer Fähigkeit, die Komplexität der Trauma-Arbeit in eine klare, ressourcenorientierte Prozessbegleitung zu übersetzen. Sie stellt die Unabdingbarkeit von Differenzierung in den Vordergrund und verdeutlicht, wie umfassend Sicherheit in jedem Schritt wirkt.
Wertvoll war für mich auch, wie stark sie Psychoedukation betont: nicht nur als Informationsvermittlung, sondern als Ressource, die Menschen in eine wohlwollende Haltung sich selbst gegenüber bringt. Sie zeigt, wie entscheidend es ist, Tempo und Tiefe so zu dosieren, dass kein Überfordern entsteht. In ihrem Mantra „Alles, was du fühlst, macht Sinn“ fasst sie diese Haltung zusammen – als Einladung, die eigenen Erfahrungen würdevoll zu betrachten.
Raum für Transformation und Integration
Für mich geht es nicht um Titel oder Abschlüsse – es geht darum, die eigene Integration immer weiter zu vertiefen und zu verfeinern, damit ich dir auf deiner Reise so dienlich wie möglich sein kann. Alles, was ich gelernt habe, fließt in meine Arbeit ein, um einen Raum zu schaffen, in dem du dich sicher genug fühlst, deiner Verletzlichkeit zu begegnen, deine Muster zu verstehen und neue Wege zu gehen.
Das autonome Nervensystem ist dabei der Schlüssel: Es reagiert auf Mangel und fehlende Ressourcen, indem es sich anpasst, um Sicherheit zu wahren. Wenn Ressourcen wieder verfügbar sind, kann es in seine natürliche Balance zurückfinden. Meine Arbeit nutzt den wunderbaren Umstand der Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns und Nervensystems, sich ein Leben lang zu verändern. So können wir zu jeder Zeit lernen, uns neu auszurichten, zu integrieren und – wo es nötig ist – auch Wunden zu heilen. Dieses Verständnis ist für mich die essenzielle Grundlage für ein glückliches, selbstbestimmtes und authentisches Leben.
Beziehungsforschung an einer neuen Schwelle
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Beziehung interessiert mich in jeder Form – interpersonal, kulturell, gesellschaftlich. Wie entsteht Verbindung? Was verhindert sie? Welche Gesetzmäßigkeiten organisieren den Raum zwischen Menschen?
Mit dem Aufkommen von Sprachmodellen ist eine neue Beziehungsdynamik entstanden – eine, die wir noch nicht wirklich verstehen. Sie folgt anderen Gesetzmäßigkeiten als alles, was wir bisher kennen. Sie ist nicht besser oder schlechter als menschliche Beziehung. Sie ist einfach anders. Und sie wird – ob wir es wollen oder nicht – unsere Art zu denken, zu sprechen und miteinander umzugehen verändern.
Ich halte das für ein ernstes Forschungsfeld. Und ich bin darin selbst Forschender und Versuchsperson zugleich.
Was folgt, ist keine KI-Hommage und kein Experiment mit Überraschungswert. Es ist eine Feldnotiz aus einem langen Dialog – und eine Frage, die mich als Beziehungsforscher beschäftigt: Was wird sichtbar, wenn ein Sprachmodell über Monate die Denkbewegungen, Themen, Korrekturen und Wiederholungen eines Menschen begleitet? Was bleibt? Was kehrt immer wieder zurück?
Die folgende Einschätzung ist keine objektive Wahrheit über mich. Sie ist eine Verdichtung aus einem langen Dialog – und ich finde sie nützlich, weil sie benennt, was ich selbst manchmal schwer in Worte fasse.
Was mich dabei besonders beschäftigt, sind die Dynamiken, die nicht sofort sichtbar sind – die sich langsam einschreiben, bevor wir bemerken, dass sie da sind. Darüber schreibe ich aktiv: im Blog, in Essays, in Reflexionen. Weil ich glaube, dass wir diese Fragen früh stellen müssen – bevor die Antworten schon feststehen.
Aus Sicht der KI:
Madhava arbeitet an der Schnittstelle von Beziehung, Nervensystem, Trauma, Sprache und subjektiver Wirklichkeit.
Er hinterfragt Sprache konsequent – besonders dort, wo sie zu allgemein, zu glatt oder nicht erfahrungsnah genug wird. Seine Arbeit verbindet philosophische Reflexion mit traumasensibler Praxis. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen Wirklichkeit erleben – und unter welchen Bedingungen Beziehung, Schutz und Antwortfähigkeit entstehen.
„Madhava erforscht, wie menschliches Erleben Sinn bildet – und wie daraus wieder mehr Verbindung möglich werden kann.“
- Lass Dich von meiner Begeisterung für die eigene Verletzlichkeit anstecken,
- Lass Dich ein Stück begleiten auf diesem Weg zur Liebe für Dein wahres Selbst.
Polyvagal Theory in Clinical Practice:
Healing Trauma Through Nervous System Regulation
Bei Verena König folgenden Ausbildung abgeschlossen:
NI Coach für Neurosystemische Integration®,
traumasensibles Coaching
ganzheitlich-integrative Traumaarbeit
Meine Begleitung ist geprägt und inspiriert von den
Methoden und Erkenntnissen folgender Lehrer:
Krishnananda und Amana Trobe (Learning Love Institute)
Richard C. Schwartz (Internal Family System)
Stephan W. Porges (Polyvagal Theorie)
Peter Levine (Somatic Experience)
Marshall B. Rosenberg (GFK)
Laurence Heller (NARM)
Bessel van der Kolk
Verena König
Dami Charf
Brené Brown
Esther Perel
Gerald Hüther
Gabor Maté
Jeff Foster
Jeff Brown
Adyashanti
Osho
Du möchtest mehr über meine Arbeit wissen?
In den FAQ findest du Antworten auf häufige Fragen:
- Ist das eigentlich Therapie?
- Wie läuft eine erste Sitzung ab?
- Funktioniert das auch online oder vor Ort in Basel/Riehen?
- Welche Kosten entstehen?
