Räume für Begegnung, Erfahrung und gemeinsames Lernen
Hier sind meine Workshops und Seminare versammelt.
Alle diese Räume basieren auf dem gemeinsamen Bezugsrahmen, das Nervensystem besser zu verstehen und Beziehung zu sich selbst und anderen unter Bedingungen von Sicherheit und Verbundenheit zu erforschen.
Begegnung wird dort erfahrbar, wo wir ihr Raum geben.
Offener Männerkreis Basel
Jeden zweiten Sonntag · 18.30–ca. 20.30 Uhr
Birsfelden (CH) · Adresse auf Anfrage
Ich bin glücklicher Teil der Gruppe und stellvertretende Leitung.
Freundschaft mit dem Nervensystem
25.–27. Juli 2025
Zuvuya Peace Gathering · Solothurn (Schweiz)
Zuvuya Gathering →Freundschaft mit dem Nervensystem & Magic Circle of Belonging
01.–03. August 2025
Bhakti Bloom Festival · Kränzlin (Nähe Berlin)
Bhakti Bloom →Freundschaft mit dem Nervensystem – Beziehungsdynamik verstehen
Samstag, 15. November 2025 · 10.00–19.00 Uhr
Hof 39 · Ringstraße 33a · 96135 Stegaurach / Bamberg
Alle Informationen zum Workshop →Weitere Termine sind in Planung.
Wenn dich eines der Angebote anspricht oder du weitere Informationen möchtest, nimm gerne direkt Kontakt mit mir auf.
Kontakt aufnehmenBezugsrahmen für alle Workshops
Eine wohlwollende Haltung wird zur praktischen Orientierung: Wir lernen, innere Zustände zu verstehen, statt gegen sie zu arbeiten.
Was bedeutet „Freundschaft mit dem Nervensystem“?
Freundschaft mit dem Nervensystem beschreibt eine grundlegende Haltung, die allen Workshops zugrunde liegt. Sie meint, die eigene Innenwahrnehmung ernst zu nehmen und inneren Zuständen aus einem wohlwollenden Raum heraus einen sinnvollen Kontext zu geben. Das Nervensystem wird dabei nicht als etwas gesehen, das korrigiert oder kontrolliert werden muss, sondern als intelligentes Schutz- und Orientierungssystem. Freundschaft bedeutet in diesem Zusammenhang, sich selbst nicht zu bekämpfen, sondern in Beziehung zu dem zu treten, was im Inneren auftaucht.
Warum ist dieser Bezugsrahmen zentral für Trauma, Beziehung und Entwicklung?
Traumatische Prägungen zeigen sich weniger in bewussten Erinnerungen als in Zuständen des Nervensystems. Beziehung, Nähe, Rückzug oder Überforderung werden körperlich und affektiv organisiert, lange bevor sie kognitiv eingeordnet werden können. Ohne einen wohlwollenden Bezugsrahmen entsteht schnell Selbstabwertung oder das Gefühl, „falsch“ zu sein. Freundschaft mit dem Nervensystem schafft einen Boden, auf dem innere Reaktionen nicht pathologisiert werden, sondern als sinnvolle Antworten auf frühere Erfahrungen verstanden werden können.
Was bedeutet „Verstehen“ in diesem Kontext?
Verstehen meint hier psychoedukatives Einordnen von inneren Zuständen: zu erkennen, warum bestimmte Reaktionen da sind, welche Funktion sie hatten oder haben und wofür sie ursprünglich entstanden sind. Dieses Verstehen richtet sich nicht gegen das Erleben, sondern erklärt es. Die zugrunde liegende Haltung lautet: Alles, was du im Inneren fühlst, ergibt Sinn – auch dann, wenn es sich unangenehm oder widersprüchlich anfühlt. Aus diesem Verständnis kann Regulation entstehen, nicht als Vorgabe, sondern als natürliche Folge.
Wie wird dieser Bezugsrahmen praktisch umgesetzt?
Die in den Workshops verwendeten Übungen und Prozesse orientieren sich an der NEURO-Buddy-Methode. Sie stellt einen strukturierten Zugang dar, um Freundschaft mit dem Nervensystem konkret erfahrbar zu machen. Die Methode übersetzt Haltung und psychoedukatives Verstehen in einen nachvollziehbaren Prozess, der innere Zustände nicht verändern will, sondern ihnen einen sicheren Rahmen für Integration bietet.
Du möchtest tiefer einsteigen?
Hinter dem Button warten Klarheit & Wohlwollen auf dich.