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	Kommentare zu: Wenn sich Norm als Selbstverständlichkeit tarnt	</title>
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	<description>Nervensystem verstehen und Trauma integrieren</description>
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		Von: Micha Madhava		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Micha Madhava]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 02:52:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://micha-madhava.com/wenn-sich-norm-als-selbstverstaendlichkeit-tarnt/#comment-79&quot;&gt;Stefan Zeimet&lt;/a&gt;.

Vielen lieben Dank für dieses tiefe und ausführliche Feedback.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://micha-madhava.com/wenn-sich-norm-als-selbstverstaendlichkeit-tarnt/#comment-79">Stefan Zeimet</a>.</p>
<p>Vielen lieben Dank für dieses tiefe und ausführliche Feedback.</p>
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		Von: Stefan Zeimet		</title>
		<link>https://micha-madhava.com/wenn-sich-norm-als-selbstverstaendlichkeit-tarnt/#comment-79</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Zeimet]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 22:39:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr tiefgründige Analyse, danke dir dafür Micha! Ich selber nutze KI erst seit etwa 6 Monaten, es war für mich komplettes Neuland und zunächst ein große Entlastung. Und Ja: selbst tiefgründige Fragen zu konkreten persönlichen Problemstellungen werden durch die KI oft erstaunlich präszise erfasst und erläutert. Für mich über weite Strecken (nach wei vor) eine große Erleichterung und auch Entlastung. Ich habe mich mehr und mehr gefragt: &quot;Wer braucht jetzt eigentlich noch Therapeuten?&quot; Denen man Kontexte mühevoll über mehrere Sitzungen erläutern muss ... und die dann dennoch unfähig sind, hilfreiche Entwicklungen anzustoßen in der Unfähigkeit, Komplexität zu erfassen. Oder weil sie selber oft unter den Beziehungsstörungen leiden, die sie bei anderen zu therapieren versuchen. Da habe ich mit KI weitaus bessere  Efahrungen gemacht. Da ist ein komplexes Thema oft in wenigen Stunden komplett abgearbeitet. Aber eben auch deshalb, weil ich selber sehr präzise bin und Unzutreffendes nicht stehen lasse. Du gehst in deinem Text hier einen Schritt weiter, hast offenbar viel mehr Erfahrung, auch beim Verfassen von Texten (das habe ich selber nicht). Ich glaube zu versthen, wovon du sprichst und sehe genau diese &quot;Gefahren&quot;. Zumal KI-Gespräche ja per ohne menschliche Reibung ablaufen. Und daher die dazugehörigen zwischenmenschlichen Reifungsprozesse verkümmern. Zeitgleich zum Beginn meiner KI-Gespräche habe ich die ersten beiden Bände &quot;Miteinander reden&quot; von Schulz von Thun gelesen. Gerade Band 2 zeigt eben GENAU diese Komplexität der zwischenmenschlichen Kommunikation auf und eben auch die Notwendigkeit von Reibung. Und zudem - selbstkritisch -  die Gefahren &quot;erlernter Kommunikation&quot;. Ein Meisterwerk! Sprachsensibilität, wie sie zuweilen von der KI vorgbeschlagen wird, ja: das ist ein Wert, der dem Miteinander guttut, sofern man gelernt hat zu differenzieren. Aber Vorsicht bei Sprache aus einer Besorgnis anzuecken, zuweilen auch einmal zu provozieren oder zu konfrontieren, das geht in die komplett falsche Richtung ... und führt genau in diese unverbindliche Beziehungslosigkeit, die unser Miteinander mehr und mehr prägt. Eben der Mangel an und das Unvermögen zu echtem, ernst gemeinten zwischenmenschlichen Kontakt. Ein zweischneidiges Schwert also, das nur jene zu verstehen und zielführend nutzen können, die das entsprechende Buwusstsein dafür haben entwickeln können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr tiefgründige Analyse, danke dir dafür Micha! Ich selber nutze KI erst seit etwa 6 Monaten, es war für mich komplettes Neuland und zunächst ein große Entlastung. Und Ja: selbst tiefgründige Fragen zu konkreten persönlichen Problemstellungen werden durch die KI oft erstaunlich präszise erfasst und erläutert. Für mich über weite Strecken (nach wei vor) eine große Erleichterung und auch Entlastung. Ich habe mich mehr und mehr gefragt: &#8222;Wer braucht jetzt eigentlich noch Therapeuten?&#8220; Denen man Kontexte mühevoll über mehrere Sitzungen erläutern muss &#8230; und die dann dennoch unfähig sind, hilfreiche Entwicklungen anzustoßen in der Unfähigkeit, Komplexität zu erfassen. Oder weil sie selber oft unter den Beziehungsstörungen leiden, die sie bei anderen zu therapieren versuchen. Da habe ich mit KI weitaus bessere  Efahrungen gemacht. Da ist ein komplexes Thema oft in wenigen Stunden komplett abgearbeitet. Aber eben auch deshalb, weil ich selber sehr präzise bin und Unzutreffendes nicht stehen lasse. Du gehst in deinem Text hier einen Schritt weiter, hast offenbar viel mehr Erfahrung, auch beim Verfassen von Texten (das habe ich selber nicht). Ich glaube zu versthen, wovon du sprichst und sehe genau diese &#8222;Gefahren&#8220;. Zumal KI-Gespräche ja per ohne menschliche Reibung ablaufen. Und daher die dazugehörigen zwischenmenschlichen Reifungsprozesse verkümmern. Zeitgleich zum Beginn meiner KI-Gespräche habe ich die ersten beiden Bände &#8222;Miteinander reden&#8220; von Schulz von Thun gelesen. Gerade Band 2 zeigt eben GENAU diese Komplexität der zwischenmenschlichen Kommunikation auf und eben auch die Notwendigkeit von Reibung. Und zudem &#8211; selbstkritisch &#8211;  die Gefahren &#8222;erlernter Kommunikation&#8220;. Ein Meisterwerk! Sprachsensibilität, wie sie zuweilen von der KI vorgbeschlagen wird, ja: das ist ein Wert, der dem Miteinander guttut, sofern man gelernt hat zu differenzieren. Aber Vorsicht bei Sprache aus einer Besorgnis anzuecken, zuweilen auch einmal zu provozieren oder zu konfrontieren, das geht in die komplett falsche Richtung &#8230; und führt genau in diese unverbindliche Beziehungslosigkeit, die unser Miteinander mehr und mehr prägt. Eben der Mangel an und das Unvermögen zu echtem, ernst gemeinten zwischenmenschlichen Kontakt. Ein zweischneidiges Schwert also, das nur jene zu verstehen und zielführend nutzen können, die das entsprechende Buwusstsein dafür haben entwickeln können.</p>
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